Minimalismus – eine Möglichkeit für sparsames Wohnen

Ganz im Motto „bewusster Verzicht, um Platz für wesentliches zu schaffen“ steht der Minimalismus als Lebensstil. Gewiss nicht etwas für jedermann, jedoch ist es definitiv eine Methode zum Geldsparen und die eigenen Ausgaben zu minimieren, da man schlicht und einfach seinen Besitz etwas minimiert. Soll natürlich nicht heißen, dass ein minimalistischer Lebensstil zwingend notwendig ist, um günstig zu leben – es bietet sich aber als Möglichkeit an. Was ein minimalistisches Leben genau bedeutet und wie du es in deinen Wohnungsalltag integrieren kannst erfährst du hier:

Minimalismus als Stilrichtung stammt ursprünglich aus der Kunst und ist daher auch unter dem Begriff Minimal-Art bekannt. Später war der Minimalismus auch in der Architektur vertreten; heute ist es ein bekannter Begriff für einen Wohnstil, beziehungsweise auch Lebensstil. Im Fokus stehen schlichte Möbel und Einrichtungen, nur wenige Elemente zu verwenden, Dinge eher weglassen, bevor es zu viel wird – allgemein, einen Wohnraum frei von Überflüssigem zu schaffen. Deswegen sind auch Sprüche wie „weniger ist mehr“ immer wieder präsent. Ganz charakteristisch für eine minimalistische Wohnung sind die überwiegend weißen Farben, ein einfacher Boden und die wenigen, aber dafür gut ausgesuchten Möbelstücke. Dies muss aber nicht heißen, dass deine Wohnung zu einem kahlen und ungemütlichen Ort werden soll. Im Vordergrund steht nur die Reduktion auf das Wesentliche – sprich, keine unnützen Gegenstände, nur das, was auch wirklich gebraucht wird und nichts, was vom Wesentlichen ablenkt.

Wenn du von der Idee eines minimalistischem Lebensstils nun nicht so abgeneigt bist, so gibt es ein paar Möglichkeiten, wie dir die Umstellung gut gelingt. Aller Anfang kann schwer sein, doch der erste Schritt hier, ist bereits mit dem Aussortieren von unnützen Gegenständen und Dingen, die du eigentlich gar nicht brauchst, erledigt. Dies kann natürlich auch leichter gesagt sein als getan. Wenn dir gerade dieser erste Schritt schwer fällt, kann vielleicht Marie Kondo – die japanische Beraterin – mit ihrer bekannten Aufräummethode helfen. In Ihrem Buch „Die KonMari-Methode“ (https://www.amazon.de) gibt sie einige Tipps wie du dich von Altlasten befreien kannst und so den materiellen Ballast los wirst. Ist deine Aufräum- und Ausmistaktion erfüllt, so kann das Einrichten beginnen. Zuvor noch kurz ein Tipp: Beim Ausmisten von Einrichtung oder Sonstigem bietet sich eine gute Gelegenheit an, um die Gegenstände weiter zu verkaufen. Über Plattformen wie Shpok oder willhaben oder auch auf persönlichem Wege bei Flohmärkten, lassen sich hier vielleicht noch ein paar Euro dazuverdienen.

Nun geht es an die Einrichtung. Wie schon erwähnt soll der minimalistische Stil helfen, um von dem zu Vielen, zu Überladenen weg zu kommen. Schlichtheit ist gefragt! Bei den Möbeln wird auf schlichte, ihre Funktion erfüllende Möbel gesetzt. Als relativ günstige Möglichkeit, wenn es neue Möbel sein sollen, bietet sich hier Ikea an. Viele der angebotenen Einrichtungsgegenständen sind eher schlicht gehalten, in neutralen Farben wie weiß oder grau und das Preis – Leistungsverhältnis kann sich sehen lassen. Zwingend notwendig ist eine vollkommene Einrichtung natürlich nicht. Es sollte grundsätzlich (das auch beim Behalten der eigenen Sachen) auf ein Einhalten des Schemas geachtet werden, also keine zu bunt durchmischten Farben, eher klare Formen, die Wände möglichst frei halten und nicht zu viel Deko im Raum verteilen. Außerdem sollte noch darauf geachtet werden, dass „Kleinkram“ gut verstaut wird. Denn ein weiterer wichtiger Aspekt des Minimalismus ist Ordnung. Es soll auch hier ein zu viel an herumliegenden Sachen vermieden werden.

Also, vielleicht hast du nun Lust bekommen, mit Hilfe des Minimalismus in ein sparsames und auch aufgeräumtes, ordentliches Leben zu starten. Wie zu Beginn erwähnt, muss es nicht etwas für jeden sein, aber womöglich möchtest du es einmal ausprobieren. Viel Spaß und Erfolg dabei! 😉